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Doctolib ist stets daran gelegen, einen bestmöglichen Schutz von Patientendaten zu gewährleisten. Aus diesem Grund pseudonymisiert (verbirgt) Doctolib die persönlichen Daten eines Patienten, in einer gemeinsam genutzten Ressource, auf die mehrere Gesundheitsfachkräfte eines identischen Fachgebiets, mit einer jeweils eigenen Patientenbasis zugreifen.
Wichtig
- die verschiedenen Gesundheitsfachkräfte (eines Fachgebiets) können die entsprechende Ressource jeweils mit ihrer eigenen Patientenbasis nutzen
- die jeweiligen Nutzer sehen alle Termine, zur Vermeidung von Doppelbuchungen in der Ressource
- die Patientendaten sind lediglich für authorisierte Nutzer, mit Zugriff auf die entsprechende Patientenbasis, vollständig einsehbar
Pseudonymisierte Darstellung von Patientendaten in einer gemeinsam genutzten Ressource
Die Pseudonymisierung erfolgt im Terminkalender der gemeinsam genutzten Ressource, sofern diese Termine enthält, welche zu einer Patientenbasis gehören, auf die Sie keinen Zugriff haben.
Vorausetzungen für verborgene Patientendaten:
- Sie arbeiten in einem Terminkalender zu einer geteilten Ressource (bspw. einen Raum mit einem Behandlungsgerät), mit der Einstellung Das Gerät kann jederzeit von jeder Gesundheitsfachkraft gebucht werden
- Gesundheitsfachkraft A nutzt einen eigenen Patientenstamm A
- Gesundheitsfachkraft B nutzt einen eigenen Patientenstamm B
- der geteilten Ressource sind Besuchsgründe zugeordnet, auf die beide Gesundheitsfachkräfte Zugriff haben
Einen Termin mit verborgenen Patientendaten anlegen:
- Gesundheitsfachkraft A legt einen Termin für einen Patienten aus Patientenstamm A im Terminkalender der geteilten Ressource an
- Es wird ein Besuchsgrund ausgewählt, auf den beide Gesundheitsfachkräfte Zugriff haben
- Der Termin erscheint anschließend in beiden Terminkalendern:
- im Terminkalender von Gesundheitsfachkraft A
- im Terminkalender der geteilten Ressource
- Gesundheitsfachkraft B kann den Termin im Terminkalender der geteilten Ressource zwar einsehen, sieht die Patientendaten jedoch nur pseudonymisiert
- Die Vor- und Nachnamen der Patienten sind ausgeblendet, es wird jeweils nur der Anfangsbuchstabe angezeigt. Gesundheitsfachkraft B kann somit nicht auf direkt identifizierende personenbezogene Daten von Patienten zugreifen, die nicht in seiner Patientendatenbank enthalten sind
- Der Name der jeweiligen behandelnden Gesundheitsfachkraft ist einsehbar
Hinweis zur Pseudonymisierung
- Patientendaten in einer gemeinsam genutzten Ressourcen zu verbergen, ist eine Pseudonymisierungstechnik, die von der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) als starke Sicherheitsmaßnahme angesehen wird, um Risiken, die mit der Verarbeitung personenbezogener Daten verbundenen sind, zu verringern
- Das Verbergen von Patientendaten ermöglicht eine bessere Einhaltung der DSGVO-Prinzipien der Datenminimierung und der Notwendigkeit der Verarbeitung, da Ärzte nur Zugriff auf die Informationen haben, die für das ordnungsgemäße Funktionieren gemeinsam genutzter Ressourcen erforderlich sind
- Das Verbergen von Patientendaten verbessert auch den Schutz personenbezogener Daten betroffener Personen (Patienten) und unterstützt das Gesamtkonzept des Datenschutzes standardmäßig und trägt so weiter zur Vertrauensbildung bei
- Pseudonymisierung (Verbergen) ist keine Anonymisierungstechnik
- Die DSGVO und lokale Datenschutzgesetze gelten weiterhin, da pseudonymisierte Daten personenbezogene Daten bleiben
Ansicht des Termins im Terminkalender der geteilten Ressource, für Gesundheitsfachkraft B:
- pseudonymisierte Patientendaten sowie den Namen der behandelnden Gesundheitsfachkraft
- beim Klick auf den Termin erscheint unten links eine entsprechende Meldung zu den verborgenen Termindetails